Werkstoffe der Elektrotechnik
- Die Formelsammlung v2.1 -

Die nächste Klausur ist am ...

Kaum lernt man für eine Klausur, fängt man an die häufiger verwendeten Formeln niederzuschreiben. Irgendwann hat man dann so eine furchtbare handgeschriebene Zettelsammlung und findet letztlich auch nichts mehr. Macht man sich jetzt die Mühe, dieses Sammelsurium in Reinform zu bringen, so entsteht eine brauchbare Formelsammlung.

Doch, bevor man sich diese Arbeit macht, schaut man erstmal umher, ob sich nicht jemand anderes genau dieser Arbeit schon unterzogen hat. Im Fall der Werkstoffeformeln war, was ich fand, die handschriftlich ergänzte Papierkopie einer von Christian Kölker als Gesamtkunstwerk (wie auch immer er dies bewerkstelligt hat, mir jedenfalls gelang dies nicht) unter WinWord kompilierten von einem Roland genannten Studenten gefundene und in eine Mailbox kopierte Version eines Unbekannten. Letzterem und natürlich allen in der Kette dazwischen liegenden, insbesondere Roland und Christian, gebührt mein Dank.

Damit kommende Generationen auch ihre Freude an dieser Formelsammlung haben, leiste ich nun den üblichen Beitrag:

Die TeX-Version nebst Sourcen, eine direkt druckbare PS-Datei oder, für die anderen eine PDF-Datei.

Distribution

Die Formelsammlung kommt in drei Varianten: als TeX-Source, als Postscriptdatei und als PDF-Datei. Von einer Publizierung als .dvi-Dateien halte ich nichts, da die .eps-Dateien der Skizzen doch eine Umsetzung nach Postscript notwendig machen. Um die Sourcen zu übersetzen, benötigt man neben dem TeX-Paket noch die Packages AMS-LaTeX, epsfig und longtables. Die Sourcen wurden unter Linux erstellt, daher ist vor der Verwendung unter Windows eine Konvertierung notwendig. Die Grafikdateien wurden mit XFig 3.2 (patchlevel 2) erstellt. Das Datum der letzten Änderung ist der 22.10.2004.

Paket Link Größe
Source (benötigt TeX) WETSource.zip 293 KB
Postscript (benötigt Postscriptdrucker oder -interpreter) WETps.zip 303 KB
PDF (benötigt Adobe Acrobat Reader) WETpdf.zip 342 KB

Disclaimer

Logischerweise wird für die enthaltenen Formeln keine Gewähr übernommen, außer, daß sie Platz im Source auf der Festplatte verschlingen und in gedruckter Form auch berührbar sind. Oder erwartet hier jemand tatsächlich eine Gewähr für die Richtigkeit?

Die Formelsammlung unterliegt meinem und Roland Slowaks Copyright. Hier nur ein Auszug in Stichworten daraus, näheres auf Anfrage oder im Dokument selber. Verboten ist es ohne schriftliche Genehmigung u.a.

Bei Fehlern bzw. Unklarheiten bitte ich um eine e-mail an mich. Je ausführlicher die Begründung dabei ausfällt, desto schneller finde ich mich wieder hinein und kann sie einbringen. Auch wenn es unglaublich erscheint: ich befaße mich nur (maximal) 1-2 mal im Jahr noch mit dieser Formelsammlung und das auch nur für jeweils wenige Minuten.

Wo gibt es ein TeX?

Ein sehr schönes Windows-TeX-Packet mit allen benötigten Packages findet man unter Windows-Installation von LaTeX der Uni Magdeburg. Es enthält neben der kompletten deutschen emTeX-Version auch noch ein Goscript (Ansicht und Ausdruck von Postscript) und WinEdit (Shareware-Editor, der auf TeX abgestellt ist). Die meisten Linux-Distributionen enthalten bereits ein TeX-System, für alle anderen Betriebsysteme und evetuell fehlende Packages sollte man den Blick über den FTP-Server von Dante schweifen lassen.


Wie lernt man am besten für die Klausur?

Nun, das weiß ich auch nicht. Aber ich kann hier schreiben, was ich mit Erfolg genmacht habe :-)

Wenn man Prioritäten setzen will, so steht der Fragenteil ganz oben. Er erfodert, nicht zuletzt dank der interessanten Bewertungsweise, höchste Aufmerksamkeit. Zwar kann ich versichern, dass ein Bestehen völlig ohne Aufgabenteil schwer wird, aber ohne den Fragenteil ist es unmöglich. Dies ergibt sich aus der Varianz der Aufgaben, die mit großer Sicherheit eventuelle Lernlücken aufdecken werden! Darum mein Lernschema:

Material:

Vorbereitung auf den Fragenteil:

  1. Fragen aus Fachschaftssammlung kopieren, ausschneiden und auf Karteikärtchen kleben (oder eben nicht, wenn man dickes Papier hat und wenig Lust und Zeit). Diese Karten bilden nun den Stapel 2.
  2. Erster Durchgang:
    1. Frage lesen, in Literatur und den Skripten nach Lösungen fahnden bis man sich sicher ist, a) die Lösung zu kennen oder b) die Lösung nicht zu kenen (aber mindesten 15min je Frage).
    2. Richtige Antwort nachschlagen, verstehen(!) und auf der Rückseite der Karte vermerken. Zusätzlich noch Seitenangaben und stichwortartige Erläuterungen bzw. Skizzen dazu schreiben.
    3. Richtig beantwortete Fragen bilden nun Stapel 1, falsche wieder hinten an Stapel 2.
  3. Jeder weitere Durchgang beginnt mit Stapel 2 (Aufarbeitung ungelöster Fälle). Diesmal ca. 3min Bedenkzeit, anschließend Erläuterungen ggf. korrigieren. Richtige Antworten wieder bringen die Karte in Stapel 1.
  4. Sobald man absolut keine Lust mehr hat, mache man bei Stapel 1 weiter - diese Fragen sind ja offensichtlich einfacher :-). Falsche Antworten überführen die Karte natürlich zurück in Stapel 2!
  5. Wer will kann nun eine Strichliste führen und nach jeweils 33 Fragen seine Punkte berechnen. Man ist gut vorbereitet, wenn man mindestens 75 Punkte schafft.

Vorbereitung auf den Aufgabenteil:

  1. Erstmal 200 Fragen machen!
  2. Alle(!) Übungsaufgaben lösen und auch verstehen.
  3. Alle alten Klausuraufgaben lösen und verstehen.
  4. Immer wieder die Fragen zwichendurch üben.

Insgesammt erscheinen mir 4-6 Wochen eine realistische Zeit zur Vorbereitung.



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Last updated: 22.10.2004
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